Über mich

Liebe Leser und liebe Leserinnen,

um mich kurz bei Ihnen vorzustellen: Mein Name ist Franziska Ludwig, ich bin 28 Jahre alt, komme aus dem Süden Thüringens und man kennt mich als „Franzellii“. Nach einigen Umwegen und dem beruflichen Austesten bin ich zunächst aktiv im Social Media Bereich hängen geblieben.

Unter dem Namen „Franzellii“ (zusammengesetzt aus Franzi und Elli, meinen beiden Spitznamen) teilte ich seit September 2013 meine Rezepte, Projekte, Produkttest, Ideen und Bilder auf den Social-Media-Kanälen Instagram, Facebook und auch YouTube. Ab April 2014 stellte ich meine Rezepte, Reiseberichte und Kooperationsbeiträge auch hier auf dem Blog online. Währenddessen habe ich ein Jahr an der Erstellung meines Kochbuches „Franzellii kocht sich leicht“   gearbeitet, welches im Januar 2017 zusammen mit dem ZS Verlag aus München erschienen ist. Es beinhaltet neben unglaublich leckeren und einfachen Rezepten, ganzen Menüs für Mädelsabende sowie meine persönlich und ehrliche Geschichte.

Die Tätigkeiten eines Bloggers

Meinen Aufgaben während meiner vierjährigen, selbständigen Tätigkeit als Bloggerin und Autorin waren breit gefächert. Neben der Erstellung von spannenden, interessanten und Mehrwert bietenden Content für meine Social-Media-Kanäle, recherchierte ich neue Themen und suchte Rezeptinspirationen, die meiner Community gefallen könnte. Redigieren stand genauso auf meiner täglich To-Do Liste. Auch schrieb und konzipierte ich in dieser Zeit mein Kochbuch (im Januar 2017 erschienen) und verschaffte mir einen Überblick über mögliche Marketingmaßnahmen, die ich gewinnbringend umsetzen konnte. Ich arbeitete gleichzeitig auch im „Back-Office“ und schrieb Rechnungen an Kooperationspartner, machte meine Steuern und die Buchhaltung. Jeden Tag kamen  mindestens 20 neue E-Mails an, die bearbeitet werden mussten. Man steht im ständigen Austausch mit Kooperationspartnern und bespricht die weiteren Schritte, bis es zur Zusammenarbeit kommt, die dann natürlich auch umgesetzt wurde. Ich war mein eigener Chefredakteur und zugleich Community-Manager. Auch das Filmen von mehrtägigen „Food-Diaries“ für YouTube bereitete mir Spaß. Ich konnte mich kreativ austoben, habe mir das Bearbeiten der Videos selbst angeeignet und den Schnitt eigenständig übernommen. Besucht habe ich viele Events und Veranstaltungen meiner Kooperationspartner, war dafür oft in Hamburg, Berlin und München unterwegs. Als mein Buch dann im Janaur 2017 erschienen ist, habe ich viele Interviews für Zeitungen und Magazine gegeben und Lesungen und Vorträge in Buchläden gehalten. Neben all meiner praktischen Arbeiten und Erfahrungen, die ich im Social Media Bereich sammeln konnte, machte ich nebenbei eine Weiterbildung zur zertifizierten Social Media Managerin, um auch in der Theorie etwas Stichfestes in den Händen zu halten.

Die Realität

Doch dann, nach knallharten vier Jahren, kam für mich ein großer Wendepunkt. So schön die Zeit auch war, nicht nur Positives kann man als Blogger erfahren. In der Online-Welt herrschen Druck, Neid und Missgunst. Es wird zunehmend kommerzieller und „Werbung“ liest man fast unter jedem Beitrag auf Instagram. Ich hatte damals aus Spaß und eigenem Interesse mit dem Bloggen angefangen, bis es sich zu etwas Größerem entwickelt hat. Damit hatte ich in keiner Weise zu Beginn gerechnet. Das immer größer werdende Interesse an mir und meiner Person, ständig präsent sein zu müssen, Content zu produzieren und täglich einen Beitrag hochzuladen war mir persönlich ab einem gewissen Punkt zu viel. Vielleicht hätte mir Unterstützung gutgetan, eine Aufteilung der Aufgaben. Aber sein eigenes „Baby“ aus den Händen zu geben fällt auch nicht leicht. Deshalb entschloss ich mich, relativ spontan, meine Social-Media-Aktivitäten auf Eis zu legen und deaktivierte sämtliche Accounts. Ich bin nicht mehr „Franzellii“ und widme mich nicht mehr dem Bloggen. Die Entscheidung fällte ich im März 2018.

Wie ging es mit mir weiter?

Beruflich habe ich mich von heute auf morgen verändert und neue Herausforderungen gesucht. Nach einem nicht passenden Arbeitsvertrag in einem völlig anderem, sehr technischen Bereich, hat es mich in die Online-Redaktion der Tageszeitungen Freies Wort, stz und Meininger Tageblatt verschlagen – insuedthueringen.de. Dort schreibe ich Beiträge, Nachrichten und Artikel. Ich kümmere mich um den Social-Media-Auftritt der Firma und behalte die Community auf Facebook im Auge. Bis Ende 2020 volontiere ich in der Online-Redaktion, um gegebenenfalls danach als Redakteurin zu arbeiten. Ich kann meine Erfahrungen einbringen, die Arbeit macht mir unglaublich viel Spaß und ich lerne viel Neues.

Ob und wie es für mich im Social Media Bereich unter dem Namen „Franzellii“ weiter geht, kann ich derzeit noch nicht beantworten. Aktuell bin ich mit meiner Vollzeitstelle sehr ausgelastet und gebe für meinen Arbeitgeber 100%. Das Bloggen mal eben nebenbei weiter machen – das kann ich mir nicht vorstellen.

Für die vielen aktiven Leser und Leserinnen und alle Diejenigen, die mein Kochbuch zu Hause haben, möchte ich mich an dieser Stelle bedanken! Ihre Unterstützung hat mir immer sehr viel bedeutet. Auch möchte ich die vergangene Zeit als Blogger nicht schlecht machen, sehr viel Positives habe ich mitnehmen können. Das Negative hat am Ende leider mehr gewogen, weshalb ich mich für diesen Weg entschieden habe.

Viele Grüße,

Franziska Ludwig